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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

Impulse für die Gemeinde

 

Im Rückblick erkennen wir heute, welche Entwicklungen, Projekte und Entscheidungen unser Gemeindeleben nachhaltig geprägt haben:

Aufgrund der Ansiedlung von damals stark expandierenden Industriebetrieben und dem entsprechenden Zuzug von Gemeindegliedern im Stadtteil „Ostvorstadt“ errichtete die Kirchengemeinde 1961 das Gemeindezentrums Löhe-Haus in der Specksrothstraße 17. Die Gottesdienstgemeinde teilte sich und auch das Gemeindeleben findet seither an zwei Orten statt - bis hin zu zwei Gemeindefesten, dem Himmelfahrtsfest im Löhe-Haus und dem Gemeindefest am Lutherhaus.

 

Als Kirche und Kirchengemeinde am Jakobsweg hatte Gunzenhausen bereits seit dem Mittelalter Berührung mit Christen aus anderen Regionen und Ländern. Das Aufleben der Pilgerbewegung in den letzten 20 Jahren mit dem gleichzeitigen Entstehen des fränkischen Seenlandes als Urlaubsregion hat unserer Kirchengemeinde neue Impulse und Aufgaben gegeben. Es entstand das neue Arbeitsfeld der Touristenseelsorge mit entsprechenden Angeboten für Gäste.

 

Im Jahr 2003 wurden im Dekanatsbezirk Gunzenhausen Kirchengemeinden neu zusammengelegt, um die Reduzierung von Pfarrstellen aufzufangen. Die Dörfer Oberasbach und Unterwurmbach, die bis dahin zu uns gehörten, wurden im Zuge dieser Reform Unterasbach bzw. Aha zugeordnet. Daraus folgte eine stärkere städtische Ausrichtung unserer Kirchengemeinde.

 

Wichtige Neuerungen im Gemeindeleben stießen Mütter an, die sich mit ihren Kindern in unseren Räumen zu Krabbelgruppen zusammenfanden und einen Bedarf nach Kleinkindgottesdiensten erkennen ließen. Die Arbeit mit jungen Familien ist heute ein wichtiger Baustein in unserem Gemeindeleben.

 

Die wachsende Anzahl von bedürftigen Einzelpersonen und Familien hat diakonisches Bewusstsein in der Gemeinde ausgelöst. Der im Jahr 2002 von engagierten evangelischen und katholischen Ehrenamtlichen eingerichtete Tafelladen “Die Speis“ und das später entstandene Sozialkaufhaus werden von Gemeindegliedern durch Mitarbeit und Spenden kräftig unterstützt.

 

Das ökumenische Miteinander zwischen katholischer Pfarrgemeinde und evangelischer Kirchengemeinde hat seit 1996 große Fortschritte gemacht. Damals fand das erste Taizé-Gebet im Chorraum in der Evang. Stadtkirche statt. Zu diesem Gottesdienst mit eigenem Orchester laden heute evangelische und katholische Ehren- und Hauptamtliche einmal im Monat ein. Des Weiteren feiern beide Kirchengemeinden wichtige Feste im Jahr mit einem ökumenischen Gottesdienst und laden am Neujahrstag zu einem gemeinsamen Empfang.

 

Im Zuge der Neuausrichtung des Präparanden- und Konfirmandenunterrichts mit Einführung eines „Präpi-Camps“ über die Grenzen der Kirchengemeinde hinaus, wurden im 1. Stock des Mesnerhauses für die Jugend neue Räume eingerichtet. Die Bereitschaft von zahlreichen Jugendlichen zur Ausbildung im Bereich der Jugendarbeit ist Zeichen für die positive Entwicklung unserer Kirchengemeinde.

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