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Aha 25 Jahre Kindergarten "Zum Guten Hirten"

Ortsansicht Aha
Foto: Unbekannt

Für Aha eine enorm wichtige Einrichtung

Kindergarten „Zum Guten Hirten“ besteht seit einem Vierteljahrhundert — Auch die Vereine gratulierten

AHA — Vor einem Vierteljahrhundert ist der Kindergarten „Zum Guten Hirten“ entstanden und seiner Bestimmung übergeben worden. Er steht unter der Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde. Das runde Jubiläum wurde nun in gelungener Weise gefeiert.

Die Kinder hatten dafür ein Programm vorbereitet. Zuschauer waren die stolzen Eltern und Großeltern, aber auch die früheren Ortsgeistlichen Rudolf Geng und Walter Steinlein. Die Kinder trugen Lieder, ein Gedicht und einen Tanz nach der Melodie „Der böhmische Traum“ vor.

Für Kindergartenleiterin Ute Trinkl ist die Tagesstätte ein Ort, wo die 25 Kinder im Alter von zweieinhalb bis sieben Jahren sich wohlfühlen, sich erholen können, miteinander spielen und lernen. Der beste Beweis für das Konzept des Kindergartens sei, dass immer wieder Anfragen nach einem offenen Platz eingehen. Betreut werden die Jungen und Mädchen von den beiden Leiterinnen Ute Trinkl und Carina Müller, der Kinderpflegerin Silvia Klein und Erzieherin Bettina Reulein.

Ganz locker fiel die Moderation von Pfarrer Thomas Schwab aus. Ihm stand das Maskottchen des Kindergartens, der Kohlrabe „Samuel“, zur Seite. Wie Ute Trinkl weiter berichtete, wurde der Kindergarten für ein Jahr als „Notkindergarten“ im Löhe-Kindergarten in Gunzenhausen geführt. Im Jahr 1991 fasste der Kirchenvorstand den Beschluss, einen eingruppigen Kindergarten zu errichten, da großer Bedarf vorhanden war. „Eigentlich wollte Pfarrer Geng keinen Kindergarten“, kommentierte humorvoll „Samuel“ diese Entscheidung. In den Händen des Gunzenhäuser Architekten Manfred Trieb lagen die Planung und die Bauaufsicht. Unterstützung kam von fleißigen Händen aus dem Ort, unter ihnen die noch lebenden drei ehemaligen Kirchenvorstände und Zeitzeugen Emma Bach, Rudolf Loy und Walter Jungwirth.

Für Bürgermeister Karl-Heinz Fitz steht der Bedarf an Kindergartenplätzen heute wie vor 25 Jahren außer Frage. Die Stadt bringe sich weiterhin beim Aus- und Neubau von Kindertagesstätten ein. Der Rathauschef bedankte sich auch im Namen von Ortssprecher Harald Romanowski bei allen, die sich vor 25 Jahren engagierten, damit in „Oh“ ein Kindergarten errichtet wurde, und bei den heutigen Betreuungskräften. Dekan Klaus Mendel wies auf das vielfältige Kita-Angebot in den Orten im Dekanat Gunzenhausen hin, oft in kirchlicher Trägerschaft.

Kohlrabe „Samuel“ erinnerte an Höhen und Tiefen im „Guten Hirten“. So wurde in der Amtszeit von Pfarrer Walter Steinlein das Gelände des Kindergartens vom Hochwasser der nahen Altmühl heimgesucht.

Ein Dank galt der Gunzenhäuser Grundschule Süd, vertreten durch Rektorin Ingrid Pappler, für die Bereitstellung eines Turnraums. Gleich darauf wandte sich „Samuel“ an den Bürgermeister mit der Bitte: „Wir mögen in Aha einen eigenen Turnraum haben.“ Zum Jubiläum gratulierten auch die örtlichen Vereine. Als Sprecher tat dies FC-Vorstandsmitglied Stefan Neuhäuser für den FC Aha und die Heimat- und Gartenfreude Aha-Edersfeld. Für die Sparkasse Gunzenhausen übermittelte Michael Hackenberg, Leiter der Hauptstelle am Marktplatz, herzliche Glückwünsche. Die finanzielle Hilfe der Gratulanten soll der Anschaffung neuer Spielgeräte dienen.

Ein Dankeschön richtete Pfarrer Thomas Schwab an Elternbeiratsvorsitzende Jennifer Meyer und die Frauen, die Kuchen und Kaffee zum anschließenden geselligen Beisammensein zur Verfügung gestellt hatten. Die Väter brachten sich als „Grillmeister“ und beim Auf- und Abbau des Zeltes ein. Der Posaunenchor umrahmte das Fest.

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 04. Oktober 2017

© Text und Foto: Horst Kuhn

 

Horst Kuhn

Öffentlichkeitsreferent

Dekanat Gunzenhausen

 

Aha, Kindergarten

Pfarrer Thomas Schwab (rechts) mit Kohlrabe „Samuel“, die Erzieherinnen

und die Jungen und Mädchen, die derzeit den 25 Jahre alten

evangelischen Kindergarten „Zum Guten Hirten“ in Aha besuchen.

Fotos: Horst Kuhn

 

Aha, Kindergarten

Die beiden Ruhestandspfarrer Walter Steinlein (links), Rudolf Geng gemeinsam

mit Pfarrer Thomas Schwab.

 

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